18.11.2025

4. Verhandlungsrunde zum Tarifvertrag Diakonie Niedersachsen (TV DN)

Hannover, 12. November 2025

Gemeinsam auf dem Weg zu fairen Lösungen

Die Tarifverhandlungen zwischen dem Diakonischen Dienstgeberverband Niedersachsen e.V. (DDN) und den Gewerkschaften ver.di sowie dem Marburger Bund sind am 12. November 2025 in Hannover in die vierte Runde gegangen. In vielen Detailfragen konnten beide Seiten bereits wichtige Fortschritte erzielen. Bei der Höhe der Tarifsteigerungen, dem Zeitpunkt ihrer Umsetzung und der Gesamtlaufzeit des Tarifvertrags besteht jedoch weiterhin Gesprächsbedarf.

Wertschätzung und Verantwortung im Einklang.

Die Mitarbeitenden leisten Tag für Tag einen unverzichtbaren Beitrag für Menschen in Pflege, Gesundheit und sozialer Unterstützung. Diese Arbeit verdient Anerkennung und faire Bedingungen. Gleichzeitig tragen die diakonischen Unternehmen Verantwortung für eine wirtschaftlich tragfähige Zukunft. Personalkostensteigerungen müssen refinanziert werden – über Vereinbarungen mit Pflege- und Krankenkassen sowie mit Kommunen und dem Land. Angesichts der dort angespannten Lage ist eine langfristige Planungsgrundlage für alle Beteiligten entscheidend. Unser Angebot: Attraktivität und Verlässlichkeit

In der letzten Verhandlungsrunde hat der DDN sein Angebot für Entgeltsteigerungen auf insgesamt 6,6 Prozent erhöht. Zusätzlich sind deutliche Verbesserungen für Schicht-, Nacht- und Sonntagsdienste vorgesehen. Damit werden wir die Attraktivität der Arbeitsplätze in der Diakonie weiter stärken und gleichzeitig Planungssicherheit schaffen.

Dialog auf Augenhöhe

„Wir nehmen die Anliegen der Kolleginnen und Kollegen ernst und bewegen uns finanziell an den Grenzen des Leistbaren. Unser Ziel ist ein Abschluss, der sowohl Wertschätzung ausdrückt als auch die wirtschaftliche Stabilität der Einrichtungen sichert“, betont Dr. Jens Rannenberg, Verhandlungsführer des DDN.

Ausblick

Die Verhandlungen werden am 1. Dezember 2025 fortgesetzt. Der DDN ist überzeugt, dass der vorliegende Vorschlag eine faire Balance zwischen den Interessen der Mitarbeitenden und den Möglichkeiten der Träger bietet. Arbeitsrechtliche Standards und attraktive Konditionen bleiben für uns zentrale Leitlinien.„Wir hoffen, die Gespräche am 1. Dezember gemeinsam erfolgreich abschließen zu können“, so Dr. Rannenberg.